DFG SPP 2419 HyCam: Hydrogen-based fuel combustion using additive manufacturing

Subprojekt 03 - Analysis of the interaction between hydrogen-based combustion systems, high-temperature materials and laser-based additive manufacturing (H2MAT3D)

Im Fokus steht die Flamme–Festkörper-Wechselwirkung in wasserstoffbasierten (NH₃/H₂-) Verbrennungssystemen. Gekoppelte 1D-Simulationen und Referenzexperimente an laminaren Standardflammen zeigen, wie Wärmeleitung und Oberflächenreaktionen die Flammenstruktur und -stabilität prägen und welche Temperatur- und Spannungsfelder daraus im Material resultieren.

 

Motivation: 

  • Effiziente, stabile Verbrennungssysteme auf Wasserstoffbasis hängen stark von Wärmeverlusten an Wänden und chemischen Prozessen an Oberflächen ab.

  • Gleichzeitig schaffen neue (additiv gefertigte) Geometrien und Legierungen neue Randbedingungen, die im Hinblick auf Modellierung und Messung verstanden werden müssen.

Herausforderungen:

  • Flamme und Wand müssen gekoppelt modelliert werden da Wärmefluss und Chemie sich gegenseitig beeinflussen.

  • Oberflächenreaktionen (z. B. Radikal-Rekombination) sind für das betrachtete Werkstoff-/Gasgemisch nur unzureichend bekannt. Modelle und Parameter müssen daher durch Simulationen und Referenzexperimente abgesichert werden.

Methodik:

  • Numerik: Gekoppelte 1D-Simulation von Gasphase–Grenzfläche–Festkörper mit
    detaillierter Chemie und detailliertem molekularem Transport (laminar), inkl. Oberflächenreaktionen und Wärmeleitung im Festkörper.

  • Experiment: Laminar definierte Standardflammen zur reproduzierbaren Exposition von Materialproben. Dokumentierte Flammen-Randbedingungen dienen als Randbedingungen für die Simulation. Exponierte Proben gehen in die Materialanalyse.